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Montag, 18. April 2011

TFS Build Error TF270015

If you get TF270015: 'MSTest.exe' returned an unexpected exit code. Expected '0'; actual '1' when running a Team Build in TFS 2010 and can’t get it solved, you should try installing the QFE provided on http://archive.msdn.microsoft.com/KB983504

Even thoug the problem is not listed in the documentation of this QFE, is still seems to fixed it for me. Other guys seem to have made the same experience, as you can see in the discussions on this QFE.

Montag, 10. Januar 2011

TFS Work Item Tree Copy–ReKursiv

Jeder, der den TFS  2010 im Einsatz hat und sich über die hierarchischen Work Items in der 2010er Version freut, wird früher oder später ganze Subttrees von Work Items auf einmal kopieren wollen. Eventuell auch nur die Userstories, aber nicht die Tasks. Oder die Userstories und die zugehörigen Testfälle, aber nicht die Tasks.

Das Ganze wird dann gerne mal – eventuell noch um ein paar Anforderungen erweitert – als Baselining oder Versioning bezeichnet. Der TFS kann das standardmäßig nicht, so dass es bisweilen lange Gesichter gibt, weil einem die hierarchischen Work Items plötzlich gar nicht mehr so wertvoll vorkommen. Aaaaber, wie wir in der Vergangenheit schon des Öfteren gelernt haben, kann der TFS eigentlich alles – es hat sich nur noch nicht für jedes Thema auch schon jemand gefunden der es mal implementiert hat, um zu beweisen, dass es wirklich geht. Smile 

In diesem Fall schon: Seit gestern ist in der Visual Studio Gallery Work Item Tree Copy verfügbar. Damit können Subtrees von Work Items, die auf Parent/Child Beziehungen beruhen rekursiv kopiert werden. Dazu gibt es einen ganzen Sack voller Optionen, inklusive der Möglichkeit Hyperlinks umzubiegen, Changesetlinks zu erhalten etc, etc, etc.

Entstanden ist das Tool übrigens (wieder mal) unter Zuhilfenahme des (großartigen) Feature Builder Power Tools.

Ist das der Hit? Ich würde sagen: Ja! Probiert es aus! Wenn Ihr Fragen habt oder Feature vermisst, meldet Euch beim Autor. Der freut sich bestimmt.  Smile

Dienstag, 21. Dezember 2010

Check-In Policy Builder für TFS 2010

Endlich ist es soweit: Auf Basis des (großartigen) Feature Builder Power Tools (dem Nachfolger des inoffiziellen Blueprints-Projektes aus dem Jahr 2009) für Visual Studio 2010 habe ich den Check-In Policy Builder erstellt – ein Tool, das mir hilft Check-In Policies für den TFS zu schreiben. Nicht, dass das schwer wäre – aber es gibt ein paar Schritte, die vielleicht einfach etwas lästig sind und jetzt automatisch gehen. Momentan noch als Version 0.7 – ich freu mich über Feedback.

Hier geht’s zum Check-in Policy Builder.

Montag, 11. Oktober 2010

Dinge, die ich an IE9 Beta mag

Ich nutze seit einiger Zeit IE 9 Beta. Meine I love Opera Kategorie ist vorerst trotzdem noch gültig. Dennoch gibt es so einige Dinge, die ich an IE9  Beta wirklich mag. Die will ich der Welt natürlich nicht vorenthalten.

1. Der Farbwechsel des Navigationsbuttons

Der Rückwärts-Button wechselt abhängig von der besuchten Seite die Farbe.. Das ist zwar sinnlos, aber irgendwie schick.  (Und funktioniert auch nur, wenn man einen Link auf die Seite aufruft.) Das sieht dann ungefähr so aus:

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2. Der schnelle Start

IE9 startet schnell. Das ist gut. Mehr muss man nicht wissen.

3. Die Anzeige der Ladezeiten für Add-Ins

Wenn IE9 nicht schnell startet, liegt es wahrscheinlich an einem Add-In. An welchem? Das sagt einem IE9 selbst. Hier hat man dann auch die Möglichkeit die Schuldigen abzuschalten.

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Auch, wenn das alles keine Killerfeatures sind: Die gute Nachricht dabei ist: Ich vermisse gerade noch fast nix. D.h. ich kann problemlos IE 9 beta nutzten, statt meiner alten Liebe Opera. Dadurch hat IE9 echte Chancen im Alltag als Standardbrowser zu bestehen. Ein bisschen was fehlt mir aber trotzdem noch, nämlich:

1. Die  (anpassbare!) Adressleistensuchfunktion (bekannt aus Opera und Chrome)

2. Die Mausgesten (auch wenn ich gar nicht mehr so oft mit Mäusen arbeite)

3. Die “Roll-Over-Tabs” (ich weiß nicht, wie das wirklich heißt, wenn man eine Maus hat, ist das aber der Hit!)

Aber vielleicht kommt davon ja noch was. Vielleicht in der Beta zwei. Oder in RTM. Die Adressleistensuchfunktion möchte ich auf jeden Fall nicht mehr missen. Den Rest brauch ich nur, wenn ich auch einen Maus hab…

Donnerstag, 12. August 2010

MSDN Webcasts für Visual Studio 2010

Freudige Neuigkeiten für alle VS2010 Fans: Es gibt einen ganzen Sack voll neuer MSDN Webcasts, die über eine ansprechende Silverlight-App von Christian Binder und Dariusz Parys gebrowsed werden können. Einige der Webcasts habe ich beigesteuert, einen zum Thema Architekturvalidierung und einen zum Thema Code-Visualisierung. Hoffe es hilft ein bisschen bei der Orientierung in diesem umfangreichen Themengebiet…

Edit: Vielleicht nicht zwangsweise informativ, aber immerhin amüsant ist das Announcement auf der  offiziellen Visual Studio Website (Monitore te salutant). :-)

Dienstag, 27. Juli 2010

Die Cloud ist kein Spielzeug

Windows Azure ist leider kein Spielzeug. Denn das Pricing Modell ist so undurchsichtig, dass man als Dev jegliche Lust verliert überhaupt das Spielen damit anzufangen. Nicht nur, dass es unglaublich schwierig ist, im Voraus abzuschätzen, wieviel Geld man verbraten würde, wenn man eine “produktive” Anwendung in die Cloud hebt, es gibt auch keinen Limiter oder eine Notbremse, um  die Kosten irgendwie zu begrenzen, wenn man nur mal sehen will, was geht.

Zum Vergleich: Wenn ich bei meinem Hoster Webspace anmiete, oder bei meinem Telefonanbieter einen DSL Anschluss will oder einen Datentarif für’s Handy, dann will ich unter Umständen gedeckelte Kosten. Im Gegenzug kann ich damit rechnen, dass meine Leitung gedrosselt wird, wenn ich nach den ersten Tagen des Monats fast das halbe Internet übers Mobiltelefon heruntergeladen habe. Dies nehme ich aber bewusst in Kauf, damit ich auch nach der ersten Rechnung noch mein Frühstücksbrötchen finanzieren kann.

Bei Windows Azure ist das zum heutigen Zeitpunkt nicht so – für produktive, kommerzielle Anwendungen würde es wahrscheinlich auch kein sinnvolles Szenario sein, da ja dort gerade dann Geld verdient wird (nicht nur durch Microsoft, sondern auch durch die in der Cloud gehostete App) wenn viel passiert, also, wenn viel Traffic herrscht. Für die Entwickler Community ist der fehlende Kostendeckel aber ein Problem: Bei Windows Azure kann ich nicht nur konfigurativ, sondern gerade auch programmatisch dafür sorgen, dass ich mehr mehr Rechenpower aus den Microsoft Containern bekomme – in Form von weiteren VMs, die dynamisch hochgefahren werden. Das heißt: Wenn ich falsch programmiere, verbrate ich durch einen einzigen Programmierfehler unter Umständen sehr viel Geld – auch wenn letztlich niemand die Anwendung benutzt – ich wollte ja nur spielen. Und das ist nur einer von vielen denkbaren Fällen und vielleicht sogar noch der unwahrscheinlichste. Ebenso ist es möglich, dass ich schlichtweg vergesse mein Cloud-VM-Cluster abzuschalten oder die Kosten schlichtweg nicht im Blick habe und erst feststelle, wie viel Stunden Rechenzeit ich gebraucht habe, wenn die Rechnung kommt.

Wunschkonzert

Was ich mir wünsche, wäre also eine Art Flatrate: Meinetwegen X€ im Monat für monatlich Y Stunden Rechenpower auf maximal Z VMs plus ein bisschen Traffic. Wenn ich die Grenzen überschreite wird die Bandbreite für “Nutztraffic” reduziert, die Rechenpower meinetwegen auch, aber ich will noch weiterhin vernünftig darauf entwickeln können und meine Anwendung testen können – und natürlich, dass keine weiteren Kosten entstehen. Und: Klaro, ich werde keine kommerziellen Anwendungen darauf hosten, das darf natürlich in die AGBs… ich will ja nur spielen.

Für die Community ist es vielleicht nur ärgerlich, für Windows Azure kann diese Unzulänglichkeit doch bedeutend sein: Spätenstens seit David Chappells Vortrag über IT Innovations bei der Teched 2009 wissen wir ja, dass man gute Ideen nicht nur haben (Idea) und umsetzen muss (Implement), sondern dass man auch Menschen dazu bringen muss diese einzusetzen (Inject). Microsoft war bisher nicht zuletzt im letzten Punkt sehr gut. Aber momentan ist das Pricing für die Cloud leider alles anders als förderlich, was diesen letzten Punkt angeht. Ich hoffe das ändert sich – letzlich steht und fällt der Erfolg für Microsofts Cloud Lösung vielleicht genau mit den Leuten, die sie heute noch nicht ausprobieren – einer breiten Basis in der Community und einem Haufen erstklassiger Entwickler.

Dienstag, 20. Juli 2010

Scrum Template für TFS 2010? HIer isses!

Wie schon in einem alten Blogposting erwähnt stellt Microsoft selbst jetzt ein Scrum Prozess Template für den TFS zur Verfügung. Bisher war dieses bereits als Beta verfügbar. Ich bin gespannt, ob die Strukturierung der Workitems über den Workitem-Typen “Sprint” nur als Übergangslösung zu sehen ist, oder ob das die neue Stoßrichtung für Dev11 vorgibt. Bisher wurde die Sprintzugehörigkeit ja ausschließlich über Attribute geregelt. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das immer wieder für heiße Diskussionen sorgt. Da das Template kostenlos über die VS Gallery kommt, empfehle ich, sich das Ganze einfach mal anzusehen.